Machen Antidepressiva abhängig?

Machen Antidepressiva abhängig? Bild mit Pillen und Fragestellung

Umfrage in der Depressions Community

Hinsichtlich des Themas Antidepressiva und Abhängigkeit herrschen sehr viele unterschiedliche Meinungen.

Mich interessiert Eure Meinung zu dem Thema. Viele von uns haben ja bereits direkt und indirekt Erfahrung mit Antidepressiva. Daher finde ich die Einschätzung der Community zu der viel diskutierten Frage „Machen Antidepressiva abhängig?“ mehr als relevant.

Umfrage in der Community

Was glaubst Du? Wie sind Deine Erfahrungen?

This poll is closed! Poll activity:
Start date 2015-10-31 00:04:47
End date 2015-12-01 23:59:59
Poll Results:
Machen Antidepressiva abhängig?

Nach dem Abstimmen bzw. dem Click auf den Vote-Button siehst Du den „Zwischenstand“… .

Die endgültigen Ergebnisse der Meinung der Commuity werde ich Anfang Dezember veröffentlichen.

Ach ja und … . Selbstverständlich ist diese Umfrage anonym!!

Wir werden in den nächsten Wochen weitere Artikel über die Therapien folgen lassen und auch das Thema medikamentöse Depressionstherapie eingehender behandeln. Ohne zuviel vorweg zu nehmen. Die Meinungen der Ärzte und entsprechenden Fachkreise zu dem Thema sind bekannt, eindeutig und orientieren sich an den ICD10 bezüglich des Begriffs, was Abhängigkeit ist. Sie korrespondieren mit den Aussagen der Pharmahersteller.

Aber dazu später und zeitlich nach Beendigung der Umfrage mehr.

Die Umfrage schließt am 30.11.2015 um Mitternacht.


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6 Responses

  1. Haupt sagt:

    Nein natürlich nicht . Es macht mich wütend wenn ich so etwas lese !!
    Nehme selber seit Jahren welche und nicht niedrig dosiert .
    Und das sie Nicht abhängig machen können hängt schon mit der Wirkungsweise zusammen denn es braucht mindestens 3- 4 Wochen bis sie bei einem depressiven Menschen wirken und seine Symptome verschwinden können , bei einem Plötzlichem medizinischen Absatz können oder besser werden die Depressionen nach gut einer Woche wieder da sein . Das ist alles . Die Media haben keine direkt spürbare Wirkung , aber Sue docken im Gehirn an bestimmten Rezeptoren an und der Mensch findet aus seinem Stimmungstief heraus . Media die einen Kick verschaffen zb TILIDIN ( starkes Schmerzmittel in Tropfenform ) machen schnell Abhängig weil die Leute diesen Kick der Euphorie schnell wieder wollen .
    Anti Media haben all diese Risiken nicht , aber dafür sorgen sie dafür das der Patient in Zukunft keinen Gedanken mehr daran verschwendet sich umzubringen !!!
    Antidepressiva kann man gut eingestellt ein Leben lang nehmen ohne Probleme , das einzige was nach einem Absatz wieder auftritt werden die Psychischen Probleme sein , aber kein Entzug an sich .
    Glaubt nicht immer alles was euch die Leute erzählen sondern fragt mal lieber einen Arzt , aber auch keinen Wald und Wiesen Arzt sondern einen Psychologen vom Fach !!!!

    • Fiona sagt:

      Ich bin niemand, der sich von anderen etwas einreden lässt.
      Ich spüre die entzugswirkung am eigenen Leib, wenn ich sie nicht nehme. Und das Körperlich, nicht psychisch.
      Ich war nicht arbeitsfähig. Weil mein Körper total rebeliert hat…
      Kann sein, dass viele die einfach so in kleinen Schritten absetzten können. Und darauf gut klar kommen.

      Aber bei mir waren die Nebenwirkungen am Anfang schon sehr krass. Und beim absetzten geht bei mir gar nichts mehr… Die Entzugserscheinungen werden immer stärker. Und dann mussich die Tabletten wieder nehmen. Weil ich es körperlich nicht aushalte.

      Meine Antidepressiva helfen mir sehr. Und ich will zurezeit auch nicht ohne. Aber ich weiß, dass das Absetzten unter ärztlicher Kontrolle und im Urlaub gemacht werden muss. Weil mein Körper einfach abhängig davon ist.

      Behaupte nicht. Dass das Unsinn ist! Ich habs am eigenen Leib gespürt….

  2. Lidia sagt:

    Hi.
    Ich bin 23 Jahre jung und nehme diese bereits seit 13 Jahren ein.
    Ohne diese sind ist die Folgenschwere emens. Sowohl Psychisch, wie auch Physisch. Psychisch wäre es eine Sakgasse ohne Ausweg und Physisch ein Tremor, sprachliche Störungen, Herzrasen, Herzstolpern, und vieles mehr. Leider aus eigener Erfahrung hervor gebracht.

  3. Birge sagt:

    Physische Abhängigkeit erzeugen diese Dinger nur in geringem Maße – durch ihre Wirkweise kommt es aber zu Absetzsyndromen, denen man durch Ausschleichen gegenwirken kann.
    Schlimmer finde ich, daß sie auf irgendeine Weise schon psychisch abhängig machen – durch die Angst vor dem auftretenden Absetzsyndrom z.B. …..Vielen Depressiven dienen die bunten Pillchen als Krücke, an denen sie ihren Alltag bewältigen können – und wohl den Meisten ist im Hinterkopf die Angst davor, ob man auch ohne die bunten Dinger das Leben leben kann.
    Ich persönlich halte die psychische Abhängigkeit für fatal (hoffentlich kriege ich mein Leben auch ohne Pillen in den Griff) – die physische Seite läßt sich mit vernünftig aufgebauten Ausschleichen gut händeln.

    • depressionEnde sagt:

      Ganz wichtige Aspekte!!! Vor allem die das von Fachkreisen als „Absetzsyndrom“ bezeichnete Phänomen für den normalen Menschen nichts weiter ist als eine „Abhängigkeit“… . Eigentlich wundern die Ergebnisse daher nicht.

  4. Vivienne sagt:

    Sie machen psychisch abhängig.
    Weil man durch die Medis besser durch Leben kommt und Angst hat Sie abzusetzen, weil der ganze Kopfwulst weiter geht. Geschweige denn vor den Ansetzerscheinungen.
    Und nach meiner Erfahrung finde ich es schrecklich, dass diese Psychopillen heute zu schnell an den Mann gebracht werden.
    Pharmalobby, Geldmacherei!
    Unser Körper verfügt über immense Selbstheilungskräfte.

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