Depressionen – Ein Überlick

Überblick

Auf den folgenden Seiten informieren wir als Betroffene von Depressionen über die Depression als Krankheit, da bei weitem nicht alle, die an Depressionen leiden in Deutschland eine Behandlung erhalten. Es wird geschätzt, dass sich ca. 50 % der Betroffenen  nicht behandeln lassen. Depressive Störungen gehören zu den häufigsten psychischen Störungen beziehungsweise Erkrankungen. Es kann prinzipiell jeden treffen, jeder kann erkranken. Es geht auf unseren Seiten um die Krankheit Depression (depressives Syndrom) und nicht um eine Traurigkeit, wie sie auch jeder „gesunde“ Mensch natürlicherweise von Zeit zu Zeit erlebt.

Es geht darum zu betonen, dass es sich bei Depressionen um eine Krankheit handelt, was viele Menschen immer noch nicht wissen bzw. wissen wollen. Wir wünschen uns eine stärkere Enttabuisierung und Entstigmatisierung der Thematik in der Öffentlichkeit.

Der Content wächst organisch und daher leider langsamer, als es vermutlich nötig wäre. Zu berücksichtigen ist hierbei, dass es für das Projekt keinerlei Fremdfinanzierung oder öffentliche Mittel oder professionelle redaktionelle Unterstützung gibt. Der gesamte Content wird gewissermaßen „ehrenamtlich“ und in der Freizeit von depressiv erkrankten oder Angehörigen erstellt.

Was Dich bereits jetzt DepressionEnde erwartet:

Weitere Themen rund um die Depression

Wir wollen auf diesen Seiten (anders als in kommerzielleren Blogs über Depressionen, die teilweise von der Pharmaindustrie finanziert werden) auch über das Thema Antidepressiva und Depression informieren. Jedoch ohne hier auf einzelne Marken der Antidepressiva oder deren Hersteller einzugehen. Dennoch ist die Medikation ein wichtiges Thema, die viele Betroffene und Angehörige beschäftigt. Neben der medikamentösen Therapie, sollen aber auch die anderen Therapien, die zur Behandlung gegen Depressionen eingesetzt werden vorgestellt und diskutiert werden. Zum Beispiel  werden wir uns mit der Psychotherapie und ihren unterschiedlichen Arten wie etwa die kognitive Verhaltenstherapien oder tiefenpsychologischen Therapien auseinandersetzen.

Das Thema „Früherkennung“ und Anzeichen für die Depression behandelt werden. Es ist von existenzieller Bedeutung, eine sensible Wahrnehmung für diese individuell variierenden Anzeichen der Depressionen zu entwickeln. Das gilt für die depressiv Erkrankten ebenso, wie für die Angehörigen.

Diese Seiten wollen aber zukünftig auch stärker helfen, den häufig schwierigen Umgang mit depressiven Menschen für Angehörige zu erleichtern. Auch im Umfeld der depressiven Menschen kommt es zu häufigen Störungen, die fast alle Lebensbereiche betreffen. Die depressive Störung betrifft immer auch die Angehörigen. Der Umgang wird auch dadurch schwierig, dass depressive Menschen, häufig sehr unterschiedliche Phasen der Krankheit durchleben müssen.

Mit Hilfe unserer Community, in der sich viele Patienten und Ex-Patienten von Kliniken befinden, ist es uns gelungen eine Liste mit Kliniken von psychiatrischen Krankenhäusern zu erstellen. Ferner stellen wir uns auch Symptomen, die über die eigentliche Definition der ICD10 hinaus gehen und wenden uns dem wichtigen Themenkreis der Psychosomatik zu. Die Aktion auf Facebook war besonders nutzbringend, da sie vielen Betroffenen die Angst vorm Thema „Psychiatrie und Depression“ genommen hat. Viele ehemalige Patienten von Einrichtungen gaben offen positives Feedback über die Behandlungen in den Kliniken.

Hinsichtlich der Ursachen der Depression gibt es viele Mythen und Gerüchte. Wir informieren in der Community ausführlich. Eines sei aber hier nochmal zentral festgehalten. Der depressiv Erkrankte hat keine Schuld an seiner Erkrankung. Es wird diskutiert, in wie weit genetische und erbliche Ursachen bestehen können, wo die Unterschiede liegen und welche weiteren Ursachen es für Depressionen gibt.

Ein eigener Artikel widmet sich den kognitiven Prozessen bei Depressionen und zeigt negative bzw. depressive Gedanken und Gedankenmuster auf, die gewissermaßen idealtypisch in der Depression vorkommen können. Er verdeutlicht auch, welch psychische Belastungen bei Depressionen entstehen.